Was passiert, wenn zwei Rivalen an einer Lichterkette zerren, sich plötzlich im Körper des anderen wiederfinden – und dann statt Funken plötzlich Gefühle fliegen?

Tolino Ereader, auf dem das Cover des eBooks "immer Ärger unterm Baum" zu sehen ist.

Inhalt

Joshua Van De Bogart und Gabriel García könnten nicht unterschiedlicher sein – und genau deshalb geraten sie seit der Schulzeit immer wieder aneinander. Jahre später haben sie beide einen begehrten Praktikumsplatz in der gleichen renommierten Kanzlei ergattert. Rivalität vorprogrammiert.

Als sie gemeinsam das Büro für die Weihnachtsfeier schmücken sollen, eskaliert die angespannte Stimmung schnell. Gabriel liebt Ordnung und klare Linien; Joshuas bunte, chaotische Dekoideen treiben ihn in den Wahnsinn. Im Gerangel um eine widerspenstige Lichterkette passiert es: Ein Stromschlag setzt beide außer Gefecht – und als sie wieder aufwachen, stecken sie im Körper des jeweils anderen.

Was nun?

Während sie verzweifelt herausfinden wollen, wie sie diesen Körpertausch rückgängig machen können, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als die Feiertage bei Gabriels fröhlich-chaotischer Familie zu überstehen. Niemand soll merken, was passiert ist! Was allerdings leichter gesagt als getan ist, wenn man plötzlich das Leben und die Eigenheiten seines Rivalen aus nächster Nähe erlebt.

Und je länger sie im Körper des anderen feststecken, desto mehr beginnen Josh und Gabriel, sorgfältig gepflegte Vorurteile zu hinterfragen. Vielleicht ist da mehr als nur Konkurrenz? Und vielleicht passt manches besser zusammen, als sie dachten …

Meine Meinung

Was für ein Lesespaß! Ich habe mich köstlich amüsiert, obwohl die beiden echt lang gebraucht haben, um zu erkennen, was hinter dieser ständigen Rivalität steckt.

Besonders herrlich fand ich die Szenen, in denen der Körpertausch so richtig unpraktisch wird. Wie duscht man zum Beispiel, wenn man auf keinen Fall den eigenen Erzfeind anfassen möchte … aber nun mal in dessen Körper steckt?

Ein echtes Highlight ist auch Gabriels warmherzige, chaotische Familie, die natürlich keinen blassen Schimmer hat, dass in »ihrem Gabriel« eigentlich Josh steckt. Dadurch entstehen weitere urkomische Situationen, aber auch sehr liebevolle Szenen, die zeigen, wie sehr dieses Umfeld die beiden Rivalen ungewollt näher zusammenbringt.

Was mir ebenfalls gefallen hat: Die Tatsache, dass beide auch auf Männer stehen, ist kein zentrales Thema, sondern steht einfach selbstverständlich im Raum. Kein Drama, kein großes Coming-out – einfach Teil der Geschichte. Genau so sollte es sein.

Fazit

Wer es an Weihnachten sowohl kuschelig als auch komisch mag, wird mit dieser Geschichte bestens bedient. Der Körpertausch sorgt für viel Chaos, die Familienmomente für Wärme – und die langsam aufkeimenden Gefühle liefern genau das richtige Maß an Weihnachtszauber.


»Hat es geklappt?«, fragt er.

»Bei dir nicht, aber ich bin jetzt Ryan Gosling, daher war dieses Experiment alles in allem ein Erfolg.«

Briar Prescott: Immer Ärger unterm Baum

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